Glueboys
Die Glueboys aus dem malerischen Pinzgau in Salzburg sind eine dreiköpfige österreichische Sensation, der es gelungen ist, die Grenzen zwischen ironischem Party-Pop und echter musikalischer Handwerkskunst zu verwischen. Die Gruppe, die 2019 von den Jugendfreunden Isaak Kaserer, Maximilian Stöckl und Arthur Gobber gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als die „schlechteste Boyband Österreichs“ – ein Titel, der in krassem Gegensatz zu ihren massiven Streaming-Zahlen und ausverkauften Festivalauftritten steht.
Ihre musikalische Reise begann mit einer Mischung aus Reggae und Hip-Hop, die in ihrem lokalen Dialekt verwurzelt war, aber erst mit ihrem energiegeladenen „Alpine-Dance“-Sound fanden sie wirklich ihren Weg. Der Hit „Baccei Cola“ aus dem Jahr 2021 war ihr großer Durchbruch und katapultierte sie von den örtlichen Skihütten auf die Hauptbühnen von Kultfestivals wie Nova Rock und Electric Love.
Was die Glueboys auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, den „Schmäh“ (den spezifisch österreichischen Sinn für Humor) mit professioneller Produktion zu verbinden. Da sie ihr eigenes Tonstudio in Wien betreiben, behalten sie die volle kreative Kontrolle über ihren Sound, der von traditionellen Wirtshaushymnen bis hin zu modernen elektronischen Beats reicht.